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Karnevalssaison 2009/10
„Feste
feiern - feste lachen - der ICV lässt´s richtig krachen“ heißt es in der närrischen
Saison 2009/10 beim Ichtershäuser Carnavalverein. Damit haben die Kittchenhäuser
nicht zu viel versprochen. Zehn Büttenabende plus noch einmal fast so viele
Veranstaltungen vom Seniorenfasching bis zum Festumzug lassen den ICV auch in
diesem Jahr zu einem der fleißigsten Vereine der Region werden. Dass die
meisten Veranstaltungen auf Wochen im voraus ausverkauft sind spricht zudem für
den guten Ruf.
Vier Stunden Programm mit rund
hundert Mitwirkenden gibt es in diesem Jahr. Dass vor allem die Büttenredner
der Kracher sind, hat sich dabei längst herum gesprochen. Unbestrittener
Publikumsliebling auch in dieser Session ist Heiko Zitzmann, der
diesmal getreu dem Motto „Leben gefährdet die Gesundheit“ als Simulant in
die Bütt steigt und jammert „vom Kopf bis zum großen Zeh, tut mir alles
weh.“ Doch bei so viel Applaus muss am Ende selbst der größte Hypochonder
passen. Lachen soll schließlich gesund sein.
Diese Medizin verabreichen die Kittchenhäuser deshalb in hohen Dosen. Ob Werner Gölitz als Putzlappen schwingender Hausmann oder Sebastian Priebs, der den Fußballwahn seiner Freundin so gar nicht verstehen kann, Ü-60er Jürgen Lässig oder die sich mit Eltern und den Tücken des Erwachsenwerdens herumplagende Annette Herrmann – die Büttenrdneer sind definitiv Kracher.
Ansonsten gibt es im Programm
so manchen (n)ostalgischen Blick zurück, wenn im „Kessel Buntes“ Herricht
und Preil oder die Hahnemann fröhliche Parodie Auferstehung
feiern. Wie immer wird auch der Punkt Tanz zum Höhepunkt. Neben Garden und
Mariechen kommen die Showtänze, für die sich selbst ehemalige Prinzenpaare
seit Jahren nie zu schade sind, auf die Bühne. Dass man damit richtige
Geschichten erzählen kann,
zeigt die Prinzengarde mit ihrer „Love Story.“
Sie wird den Verein nun ebenso wie Heiko Zitzmann und Jürgen Lässig zur großen
Prunksitzung des nördlichen Ilmkreises am 30.
Januar vertreten.
Bei solcherlei Programmvielfalt finden selbst Waldorf und Stadler nichts mehr zu meckern, wenn am Ende die Funkengarde noch einmal tief in die TV-Parodie-Kiste greift.