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8. Frühjahrsempfang des Bürgermeisters
Eine
Zeit des Abschieds war der 8. Frühjahrsempfang des Bürgermeisters. Zum letzten
Mal hatte Klaus von der Krone (CDU) eingeladen, Ende Juni endet seine 20-jährige
Amtszeit. Doch auch bei der Feuerwehr gab es einige Abschiede. Ende letzten
Jahres hatten Wehrführer Manfred Sentker und sein Stellvertreter Volker Heimbürge
nach über 15 Jahren die Leitungsaufgaben in jüngere Hände gelegt. Jetzt
dankte die Gemeinde mit Blumen und kleinen präsenten für das jahrelange
Engagement. „Sie haben versprochen, der Feuerwehr weiterhin mit ihren
Erfahrungen zur Seite zu stehen“, erklärte von der Krone. Dank ging ebenfalls
an den langjährigen Jugendwart Gerhard Felkl, der mittlerweile als
Ortsbrandmeister fungiert.
Zuvor
hatte Bürgermeister von der Kone vor Vertretern der örtlichen Wirtschaft, der
Vereine und Verbände sowie Politikern der eigenen und benachbarter Gemeinden
seine Amtszeit noch einmal Revue passieren lassen. Viel sei erreicht worden,
doch schwere Aufgaben lägen vor seinem Nachfolger, der am Sonntag gewählt
wird. Noch sei Ichtershausen in der Lage einen ausgeglichenen Haushaltsentwurf
einzubringen, ob dies auch künftig gelinge müsse sich zeigen.
„Zusammenarbeit ja, Eingemeindung nein“, machte von der Krone dabei
deutlich, dass es gelte um die Eigenständigkeit Ichtershausens zu kämpfen.
Eine „Plünderung unserer Gemeinde“ dürfe man nicht zulassen.
Dass Ministerpräsidentin Christien Lieberknecht anschließend um die Frage der Selbstverwaltung und sei da mit dem Bürgermeister einer Meinung, hörten die Ichtershäuser gern. Auch richtete sie ihren Dank an den Bürgermeister, der mit seinem Wirken „die Historie des Ortes“ maßgeblich mit geprägt habe.
Nach
einem Auftritt des russischen Frauenchores Gotha wurden mit Harald Ritz (Thörey)
und Arthur Schildknecht (Eischleben) zwei Feuerwehrkameraden für 60-jährige
Mitgliedschaft mit dem Großen Brandschutzehrenzeichen am Bande des
Landesverbandes geehrt.