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50 Jahre Schule

Zwei Tage lang feierten Grund- und Regelschule das 60-jährige Bestehen ihres Schulgebäudes. Los ging es Freitagvormittag für die Kleinen, die mit „Adi“ einen Sportmotivator zu Gast hatten, den Eltern noch aus dem DDR-Fernsehen kannten. „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser“ konnte man da nur sagen. In der Regelschule bestand für Eltern und andere Interessierte die Möglichkeit einen Vormittag lang im Unterricht zu hospitieren.

Keine DDR-Nostalgie wohl aber einen objektiven Blick auf 50 Jahre Schulgeschichte gab es beim Festakt am Abend, in dem sich ehemaligen Lehrer und Schüler an ihre Zeit an der POS Rudolf Teichmüller erinnerten und die heutigen Schüler einzelne Episoden wie das Sammeln von Altpapier nachspielten. 1958 war der Bau begonnen worden. Zwei Jahre später konnte das Haus eingeweiht werden. Damit hatte Ichtershausen nun eine modernen Schule und eine Turnhalle. 1,82 Millionen DDR-Mark soll der Bau gekostet haben. Zu ihren besten Zeiten besuchten 785 Schüler das Haus, wurden in 28 Klassen von 50 Lehrern unterrichtet.

Heute sind es in der Regelschule 250 Kinder und 30 Lehrer. Für den wirtschafts- und praxisbezogenem Unterricht hat man schon manchen Preis gewonnen.

 „So einen Andrang hätte ich nicht erwartet. Ich bin überwältigt.“ Regelschulleiter Thomas Umbreit konnte kaum fassen, auf welche Resonanz die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Schule stießen. Vor allem viele ehemalige nutzten die Chance, in ihrer alten POS vorbei zu schauen.

Samstag wurden dann an einem Tag der offenen Tür Projekte und Klassenräume vorgestellt. Darunter auch die Keramikwerkstatt, in der Chantal aus der fünften Klasse mit Begeisterung erklärte: „Es gibt weißen und gelben Ton:“ auch über die verschiedenen Verarbeitungstechniken und das anschließende Brennen wusste sie zu berichten.

Am Abend feierten dann viele ehemalige Schüler unter dem Motto „Damals war’s’“ beim Ball in der Turnhalle.