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So ziemlich auf den Tag jährte sich heute der Gründungstag des Kaninchenzuchtvereins Ichtershausen. Wer kann schon auf so eine Tradition zurückblicken? Was hat dieser Verein im Wandel der Zeiten und der unterschiedlichsten politischen Hierarchien alles erlebt? Kaum zu glauben, was der Vorsitzende des Vereins, Herr Nonne alles so zu berichten wusste.  Allein die Verlesung des Gründungsprotokolls, welches, wie fast die gesamte Chronik des Vereins noch original vorhanden ist. Wer hätte gedacht, daß so ein Verein, der sich eigentlich nur der Zucht von Mümmelmännern hingab, schon um ein Haar verboten wurde - im 3. Reich wurde alles auf Schweinezucht ausgerichtet, Futter war in den letzten Kriegsjahren ja fast undenkbar!
Ein paar Jahre später ein genau umgekehrtes Bild, die damalige DDR Führung forderte und stützte die Massenproduktion der Tiere nicht nur des Fleisches, sondern auch des Exports der Felle wegen.  Erst zur Wende kam der Verein, und vor allem seine Mitglieder wieder zu den ursprünglichen Fundamenten zurück, Kaninchen zu züchten nach anerkannten Standards.
Endlich fiel auch der Wirtschaftsdruck von den Züchtern. Mit Hilfe der Gemeinde wurde auch der alte Ichtershäuser Bahnhof als Vereinsheim umfunktioniert und der Rathauspark stand dem Verein für seine Ausstellungen immer zur Verfügung. Kaninchenzucht ist eine sehr individuelle Sache. Jeder Züchter arbeitet allein, daher ist der Verein eine Institution, in der sich die Mitglieder mehrmals im Jahr treffen und ihre Erfahrungen austauschen und das Gesellige pflegen.
Immerhin gibt es in Ichtershausen 11 Mitglieder. Der gesamte Landkreis zählt 15 Vereine, von denen 69 Züchter heute ihre Tiere in einer Schau ausstellen. Am Vortag schon wurden durch Preisrichter und Juroren dann auch die Wertung der Jungtiere vollzogen, und die entsprechenden Pokale verliehen. In seiner Ansprache rief Bürgermeister Klaus von der Krone die Jugend der Gemeinde auf, sich für diesen Verein zu interessieren, nicht das dieser mal eines Tages keine Mitglieder mehr hat. Immerhin ist der Jüngste im Verein auch schon 34 und der Älteste 75.
Er dankte dem Verein für seine Arbeit und betonte die Bedeutung, die aktive Vereine für das Leben in der Gemeinde darstellen.Gegen 10.30 galt die Veranstaltung dann auch als eröffnet, und dann strömten auch schon die ersten Besucher heran und staunten erstmal nicht schlecht über das absolut gelungene Arrangement, mit vielen Zelten, Verkaufsständen, einer großen Tombola und gastronomischen Versorgungen.
Der Kaninchenverein, der Kultur und Freizeitverein und auch der Bauhof der Gemeinde haben fast die gesamte Woche zuvor alle Hände voll zu tun gehabt. Ob Groß oder Klein, jung oder alt, die Ausstellung fand in jeder Altersgruppe ihre Interessenten, so ein Kaninchen ist wohl eine zeitlose Erscheinung.  Zu entdecken, zu spielen, zu essen und trinken gab`s reichlich. Ein Clown und eine Hüpfburg, Modellautos, Dampfmaschinen, Würstchen am Stock und Lagerfeuer waren die Attraktionen für die Kids und die Junggebliebenen. Gegen 17 Uhr haben die 331 ausgestellten Kaninchen bestimmt über 700 Menschen gesehen, dann wurden die Tiere in Ihre Transportkäfige und Ihren heimischen Stall verbracht.
Der Kaninchenverein, der Kultur und Freizeitverein und auch der Bauhof der Gemeinde haben fast die gesamte Woche zuvor alle Hände voll zu tun gehabt. Ob Groß oder Klein, jung oder alt, die Ausstellung fand in jeder Altersgruppe ihre Interessenten, so ein Kaninchen ist wohl eine zeitlose Erscheinung. 
Zu entdecken, zu spielen, zu essen und trinken gab`s reichlich. Ein Clown und eine Hüpfburg, Modellautos, Dampfmaschinen, Würstchen am Stock und Lagerfeuer waren die Attraktionen für die Kids und die Junggebliebenen. Gegen 17 Uhr haben die 331 ausgestellten Kaninchen bestimmt über 700 Menschen gesehen, dann wurden die Tiere in Ihre Transportkäfige und Ihren heimischen Stall verbracht.Ab 19 Uhr dann großes Abendprogramm die MEGA - Jubiläumsparty, moderiert und besungen von Kerstin Lenk, die schon des öfteren im ZDF und beim MDR zusehen war.
Die Trommlershow mit den „Groving Flames“, und die Break-Dance Show “Funky Athletics“ heizten dem Publikum gut ein, und  die gesamte Musikalische Unterhaltung am Abend übernhamen die Diskothek 73  und Sound Factory.
Die Stimmung des Abends geriet durch das erfolgreichste NENA Double Deutschlands an den Höhepunkt. Fast getoppt wurde das ganze nur noch durch eine spektakuläre Lasershow, die in den zwar etwas kühlen, aber dennoch trockenen Ichtershäuser Nachthimmel projiziert wurde. Gegen Zwei Uhr am Morgen gingen dann auch langsam die Lichter aus. Ein schönes gelungenes Fest von dem bestimmt in hundert Jahren noch gesprochen wird.
Fotos/Reportage MK